StartseiteWir über unsTermineEinsätzeArchivDiversesDownloadsIntern
  Archiv   Diverses   Arth-Goldau 

IndexSuchen • Kontakt • NOTRUF

 
 

Bericht von Felix Labhart

Vier freiwillige der FW Nenzlingen sowie zwei weitere Personen unterstützten im Gebiet Arth-Goldau während zwei Tagen die Landeigentümer bei den Aufräumarbeiten nach dem August-Unwetter.

Unsere Gruppe machte sich am frühen Morgen vom 8. September 2005 mit Auto und Anhänger auf den Weg in Richtung Arth-Goldau.Dort angekommen wurde im Beisein des örtlichen Einsatz-Koordinators Sigi Weber die Schadensgebiete angeschaut. Die Helfer wurden auf zwei verschiedene Orte aufgeteilt um dort mit den Aufräumarbeiten zu beginnen.


Teilnehmer von Links nach rechts:

Jose Guerrero, Christoph Schneider, Rolf Mendelin,
Stephan Bohrer, Mats Thalmann, Felix Labhart

 

Die eine Gruppe half beim Säubern der Weiden von angeschwemmten Geröll und Erde. Diese Arbeit wurde mit Schaufeln und Rechen von Hand erledigt, da die gröberen Arbeiten bereits maschinell erledigt worden sind. Das anfallende Material wurde auf Haufen deponiert von wo aus es dann weiter abtransportiert wird. Weiter wurde ein Bachlauf ausgegraben und die zerstörte Tränke für das Vieh wieder provisorisch hergestellt.

Die andere Gruppe machte sich daran, vom Erdrutsch mitgerissene Bäume mittels Seilwinden zu entfernen. Diese Arbeit war nicht ganz ungefährlich, da noch zahlreiche grössere Steinbrocken mit dem Holz verkeilt waren. Es muss hier nicht weiter erwähnt werden, was alles passieren kann, wenn zentnerschwere Steinbrocken ins Tal rollen würden...

Verpflegt wurden wir bei den Bauern und Landeintümern und es wurde sehr auf unsere Wohl geachtet. Das widerspiegelt auch die grosse Dankbarkeit welche wir von den betroffenen Menschen erfahren durften. Übernachten durften wird in 2er-Gruppen bei verschidenen Familien in Arth und Goldau.

Etwas müde aber in der Gewissheit einen kleinen Beitrag zur Linderung der Notleidenden getan zu haben, kamen alle Helfer am Freitagabend wieder unversehrt in Nenzlingen an. Es wird für uns alle ein bleibendes Erlebnis bleiben, eine solche Arbeit ausgeführt zu haben. Es ist eindrücklich, wie viel Aufwand es bedarf um z.B. nur ein winziges Stück Weide wiederherzustellen, damit es landwirtschaftlich wieder nutzbar wird. An dieser Stelle empfehlen wir jedem der Interesse daran hat, einen direkten Augenschein vor Ort zu nehmen oder unserem Beispiel zu folgen. Denn nur so erkennt man die Naturgewalt welche da gewirkt hat. Auf den Bildern kommt diese Gewalt zu wenig zum Ausdruck.

Weiteres Bildmaterial befindet sich in der Rubrik Bildergalerie.

 



© 2018 Feuerwehrkommando, 4224 Nenzlingen | Kontakt | Impressum
 

Aktuelle Unwetterwarnungen der Meteozentrale Schweiz


Terminkalender: