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Bericht von Felix Labhart

 

Bereits zum dritten mal nahm unsere Feuerwehr am Feuerwehr Wettkampf in Roggenburg teil, welcher alle zwei Jahre auf dem Motocrossgelände stattfindet. Eine Mannschaft bestand aus 5 Personen plus eine Reserve. Insgesamt waren 12 Feuerwehren aus der Region sowie aus Frankreich und Deutschland gemolden.

Unsere Teilnehmer von links nach rechts:

Wm Stephan Bohrer, Lt Felix Labhart, Kpl Manuel Yepes, Rekr Mirco Egli, Rekr Peter Oser, Kpl Stefan Bohrer

 

 

Es galt 6 Posten zu absolvieren, an welchen Geschicklichkeit, Können und auch Wissen geprüft wurden. Beim ersten Posten, mussten wir eine Personenrettung aus einem einsturzgefärdeten Haus bewältigen. Nach kurzen beurteilen der Lage wurden die Aufträge verteilt. Zuerst wurde der Zugang zum Patienten abgestützt so dass die Rettung mit dem Schlitten gefahrlos erfolgen konnte. Nach einer kurzen Pause kam bereits der zweite Posten an die Reihe und hier wurde unser theoretisches Wissen getestet. Dank der Mithilfe jedes einzelnen konnten wir die sechs Fragen gut und sicher beantworten.

Der nächste Posten war ein Wassertransport mit Schubkarren und Eimer. Das Ziel war es, einen Kanister mittels Schlauch und Trichter zu füllen. Ich denke die folgenden Bilder sprechen für sich ...

Der vierte Posten war ein "Irischer Slalomlauf" - was das ist erfuhren wir erst als wir den Wettkampfplatz sahen. Der Lauf bestand darin, mit dem Karabinerhaken an einen Holzbalken fixiert die eng gesteckten 10 Tore möglichst rasch zu durchlaufen. Dies brauchte eine gute Koordination aller Teilnehmer damit man nicht in den Toren stecken blieb.

 

Wir kamen bereist am zweitletzten Posten an und das war wieder eine typische Aufgabe der Feuerwehr: Rettung aus der Tiefe. Es galt eine verletze Person aus ca. 3 Meter Tiefe zu bergen. Wir seilten unsere leichtesten Teilnehmer in die Tiefe ab welcher dort die Person fachmännisch mit den Rettungseilen verband und für die anderen hiess es dann: ziehen, ziehen, ziehen...

Nun stand uns als letzter Posten bevor - Der Einsatz mit dem Schlauchwagen. Der Wagen musste von Hand gezogen werden über Hindernisse und einen Hang hinauf. Der abgerollte Schlauch wurde noch mit weiteren Schläuchen verlängert. Das Ziel war nun, mit dem Strahlrohr in ein Loch zu zielen um den Deckel von einem Rohr zu spülen. Die Schwierigkeit war aber, dass der Rohrführer eine sehr eingeschränkte Sicht hatte.

Jetzt war es endlich geschafft - wir hatten alle Posten absolviert und freuten uns auf ein kühles Bier. Als wir so gemütlich beisammen draussen am Tisch sassen wurden wir plötzlich von einem Wasserregen getauft. Ein "Roggenburger" wurde ein wenig übermütig und hatte uns geduscht. Er hat seine Strafe postwendend erhalten und stieg klitschenass aus dem nahe gelegenen Brunnen.
Denn wie gesagt: "Ribel, rabel, rubel - wär d'Nänzliger nass macht isch e Dubel!"

Nun folgte die Rangverkündigung und diese begann wie üblich beim letzten Platz. Aber wer jetzt dachte, der Name " FW Nenzlingen" würde wie in den vergangenen Jahren als erster aufgerufen hat weit gefehlt. Wir erreichten den famosen

5. Schlussrang !

und hatten sogar den Titelverteidiger des letzten Wettkampfes geschlagen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Teilnehmer herzlich für ihren Einsatz bedanken und darf voller Stolz sagen:

Die FW Nenzlingen - die bringts !

gezeichnet von Gina Labhart, 2006



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